Es stehen diejenigen im Mittelpunkt, die jeden Tag für die Sicherheit und den Schutz der Menschen in Hessen im Einsatz sind. Die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen zugleich, wie notwendig dieses Zeichen ist: 2025 wurden 5.507 Einsatzkräfte Opfer einer Straftat, davon 5.303 Polizeivollzugsbeamte, 181 Rettungsdienstkräfte und 23 Feuerwehrleute. Gegenüber dem Vorjahr sind das insgesamt 267, also 5,1 Prozent mehr Opfer.
Innenminister Roman Poseck führte zum Start der Respektwoche aus: „Unsere Einsatzkräfte verdienen Respekt und Anerkennung. Jeden Tag sind Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sowie Rettungskräfte für die Menschen in Hessen da. Sie helfen, wenn andere in Not geraten, retten Leben, löschen Brände, sichern Unfallstellen und sorgen dafür, dass unser Gemeinwesen auch in schwierigen Situationen funktioniert. Viele von ihnen setzen dabei ihre eigene Gesundheit und ihr eigenes Leben aufs Spiel. Besonders bei unseren Feuerwehren und im Katastrophenschutz engagieren sich zudem tausende Menschen ehrenamtlich und investieren ihre Freizeit, um anderen zu helfen. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Es verdient unsere Wertschätzung und unseren Dank.
Mit der Respektwoche rund um den Tag des Respekts am 18. September wollen wir genau diese Anerkennung in den Mittelpunkt stellen. Wir wollen die Menschen hinter den Uniformen sichtbar machen, mit ihnen ins Gespräch kommen und deutlich machen, welchen unverzichtbaren Beitrag sie für unser Land leisten. Die Respektwoche ist deshalb mehr als eine symbolische Aktion. Sie ist ein klares Zeichen der Landesregierung. Wir stehen hinter unseren Einsatzkräften und wollen ihnen den bestmöglichen Schutz, eine gute Ausstattung und die notwendige Unterstützung geben.“
Kinder würdigen ihre Helden
„Ich besuche in dieser Woche die Blaulichtfamilie, um den Einsatzkräften persönlich meinen Dank und Respekt auszusprechen. Besonders freue ich mich, dass über 120 Kinder an unserem Malwettbewerb „80 Jahre Hessen, 80 Helden“ teilgenommen haben. Ich werde einigen Einsatzkräften die Bilder von ihnen als Helden überreichen und mich zugleich bei den Kindern für die tollen Einsendungen mit einem Rettungsteddy bedanken.
Der Malwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel Vertrauen und Bewunderung die Kinder unseren Rettungskräften entgegenbringen. Auf den Bildern sehen wir Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten und wir sehen Menschen, die im Alltag füreinander da sind. Genau darum geht es in diesen achtzig Jahren Hessen. Unser Land lebt vom Zusammenhalt und vom freiwilligen Engagement. Der Rettungsteddy ist ein kleines Dankeschön, aber er steht für etwas Großes, nämlich für Trost und Zuwendung in schwierigen Momenten.